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Haji badam: traditionelle iranische Süßigkeit aus Mandeln

Dan Špaňhel Iran Aktualisiert Keine Kommentare

Haji badam (حاجی بادام) ist eine traditionelle iranische Süßigkeit aus Mandeln. Sie kommt aus der Stadt Yazd, die für ihre lange Tradition der Süßwaren- und Dessertherstellung bekannt ist. Die kleine Süßigkeit gehört zu den beliebten regionalen Spezialitäten.

Haji badam hat meist eine kleine, runde Form und eine helle, goldene Farbe. Die Textur ist mürbe und leicht knusprig.

Ein Iraner bietet Haji badam zufälligen Passanten an.
Ein Iraner bietet Haji badam zufälligen Passanten an.

Der Name "Haji badam" setzt sich aus zwei persischen Wörtern zusammen: "haji" (حاجی) bezeichnet einen Menschen, der die Pilgerfahrt nach Mekka hinter sich hat, und "badam" (بادام) bedeutet Mandel. Warum die Süßigkeit genau so heißt, weiß allerdings niemand sicher. Manche Quellen vermuten, dass sie ursprünglich für Pilger auf dem Weg nach Mekka gebacken wurde oder umgekehrt ein typisches Geschenk war, das die Pilger von ihrer Reise mitbrachten.

Die Grundzutaten von Haji badam sind gemahlene Mandeln, Zucker, Eigelb, Safran und Kardamom. Diese Kombination gibt der Süßigkeit ihren typischen Duft und Geschmack.

Im Iran kommt Haji badam gewöhnlich zu festlichen Anlässen, an Feiertagen, bei Feiern oder beim Besuch von Freunden und Familie auf den Tisch. Die Süßigkeit ist außerdem ein beliebtes kulinarisches Mitbringsel, das Touristen gern aus Yazd mit nach Hause nehmen (in der berühmten Konditorei Haj Khalifeh Ali Rahbar & Shoraka kostete eine 500-g-Packung etwa 110.000 IRR, also 0,10 EUR).

Ein Tellerchen mit Süßigkeiten zum Tee. Kristallzucker Nabat, iranische Kekse (Nan-e berenji, Haji badam) und Feigen.
Ein Tellerchen mit Süßigkeiten zum Tee. Kristallzucker Nabat, iranische Kekse (Nan-e berenji, Haji badam) und Feigen.

Hast du Haji badam schon einmal probiert? Wie gefällt dir diese winzige Süßigkeit?

Guten Appetit!

Dan Špaňhel

Dan Špaňhel

Ich bin Dan. Ich schreibe nur über das, was ich selbst gekostet habe - vom Straßenstand bis zum Michelin-Stern. Für gutes Essen habe ich die halbe Welt bereist und alles Mögliche probiert - auch das Unmögliche.

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