Was isst man in Bulgarien? Typische bulgarische Gerichte und Spezialitäten | Seite 3 von 3
Fischmarkt in Warna: Kalkan, Palamud und griechischer Stöcker unter einem Dach
Der Fischmarkt in Warna ist die einzige Fischmarkthalle der Stadt, versteckt am Rand der zentralen Bauernmärkte. Auf dem Eis liegen Schwarzmeer-Palamud und Kalkan neben Stöcker aus Griechenland und Süßwasserfisch aus dem Landesinneren. Wer weiß, wann der Palamud zieht und wann das Fangverbot für Kalkan gilt, erkennt an den Schildern, was frisch ist - und warum das Küstenland Bulgarien so wenig Fisch isst.
Tarator: kalte bulgarische Suppe aus Sauermilch und Gurke
Der Tarator ist eine kalte bulgarische Suppe aus Sauermilch, Gurke, Knoblauch und Dill, die in Bulgarien im Sommer den ersten Gang ersetzt. Seine heutige Form ist überraschend jung, mit den Nachbarländern teilen ihn die Bulgaren - nur verdünnen sie ihn als Einzige so lange mit Wasser, bis eine Suppe daraus wird. In Plowdiw habe ich auch die rosa Variante mit Roter Bete probiert.
Restaurant Pavaj: moderne bulgarische Küche in der Plowdiwer Kapana
Das Restaurant Pavaj kocht im Plowdiwer Viertel Kapana bulgarische Küche in moderner Interpretation und gehört zu den allerersten Lokalen, die 2015 den Wandel des Viertels in Gang brachten. Seinen Namen hat es vom Pflaster, auf dem es steht. Die kurze Speisekarte beherrschen neu interpretierte Klassiker - hausgemachte Wurst, eine Variation des Schopska-Salats oder ein rosafarbener Tarator mit Roter Bete.