Was aus Israel mitbringen?
Eine Liste mit Lebensmitteln zusammenzustellen, die man aus Israel mitbringen sollte, war diesmal gar nicht so einfach. In der israelischen Küche treffen die Geschmäcker von Juden aus aller Welt aufeinander - von Polen bis in den Irak - und viele der dortigen Leckereien hatte ich deshalb schon früher in ihren Herkunftsländern probiert. Drei israelische Spezialitäten haben dann aber doch ihren Platz im Rucksack gefunden.
Welche kulinarischen Mitbringsel aus Israel empfehle ich also?
Israelisches Knabbergebäck Bisli
Bisli ist israelisches Knabbergebäck in Nudelform, das aus gewürztem Weizenmehl hergestellt wird. In Israel ist es der zweitbeliebteste Snack überhaupt, und du kannst aus einer ganzen Reihe von Geschmacksrichtungen wählen. Die kleine Packung eignet sich hervorragend als Proviant für unterwegs.

Preis für die kleine Packung Bisli: 3 ILS (0,80 EUR)
Israelische Erdnussflips Bamba
Bamba ist praktisch dasselbe wie die Erdnussflips, die es auch in Tschechien gibt. Hergestellt wird sie aus Puffmais mit Erdnussbuttergeschmack, die Grundrezeptur ist also die gleiche wie bei den europäischen Flips. In Israel ist Bamba allerdings ein Phänomen: Auf dem Snackmarkt kommt sie seit 1964 auf einen Marktanteil von einem Viertel. Es gibt eine koschere Variante und neben dem Klassiker auch Versionen mit Erdbeer-, Schokoladen-, Zwiebel- oder Karamellgeschmack.

Preis für die Packung Bamba: 5 ILS (1,40 EUR)
Israelische Nudeln Ptitim
Ptitim sind Nudeln in Reisform, die entfernt an die ungarische Tarhonya erinnern. Sie entstanden in den 1950er-Jahren auf Anweisung von Ministerpräsident Ben Gurion: Reis war im jungen Staat knapp, und man suchte nach einem Ersatz. Die Lebensmittelfirma Osem entwickelte damals Weizennudeln, die in ihrer Form an Reis erinnern - deshalb heißen Ptitim bis heute auch "Ben Gurions Reis". Du stößt aber auch auf die Bezeichnung israelischer oder Jerusalemer Couscous.

Preis für die 500-g-Packung Ptitim: 8 ILS (2,20 EUR)
Ich gebe zu, dass ich diesmal weniger Zeit hatte als sonst, um Delikatessen aufzuspüren - das Programm war voller als üblich und das Essen musste sich mit einer Nebenrolle begnügen. Trotzdem bin ich nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren, und diese drei Souvenirs halte ich für eine ordentliche Ausbeute.
Welche Leckerei bringst du dir aus Israel mit?