Kek-e Yazdi: traditionelles Küchlein aus dem iranischen Yazd
Kek-e Yazdi (کیک یزدی) ist ein traditionelles Küchlein aus der Stadt Yazd, einer bedeutenden Wüstenstadt im Zentrum des Iran. Das Küchlein zählt zu den beliebten iranischen Desserts und fällt durch seine feine Krume, den aromatischen Geschmack und das typische Aussehen auf, das an einen kleinen Muffin erinnert.

Kek-e Yazdi hat seine Wurzeln in der historischen Stadt Yazd. Das Backen von süßen Nachspeisen hat hier eine lange, mehrere Jahrhunderte zurückreichende Geschichte (auch ich habe eine ganze Menge süßer Gastro-Souvenirs genau von dort mitgebracht!), und Kek-e Yazdi ist eines der bekanntesten und ältesten Rezepte der Stadt.
Die Grundzutaten für dieses muffinähnliche Küchlein sind Weizenmehl, Eier, Zucker, dickflüssiger Joghurt, Öl, Honig, Backpulver, gemahlener Kardamom und optional Rosenwasser. Dekoriert wird das Küchlein oft mit gehackten Pistazien oder Mandeln.

Kek-e Yazdi hat eine feine, luftige Krume. Geschmacklich dominiert der intensive Duft von Kardamom, dezent kommt Rosenwasser durch, dazu eine feine Süße. Gerade durch Rosenwasser und Kardamom ist dieses Küchlein ein Musterbeispiel der persischen Konditorkunst, die großzügig mit duftenden, aromatischen Zutaten umgeht. Im Rezept steckt ziemlich viel Öl, trocken ist das Küchlein also ganz sicher nicht.
Ich habe Kek-e Yazdi direkt in Yazd probiert, ein Stück habe ich für 100.000 IRR (0,10 EUR) in einer der Konditoreien nicht weit vom Amir-Chakhmagh-Platz gekauft.
Guten Appetit!