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Was isst man in Armenien? Typische armenische Gerichte und Spezialitäten | Seite 4 von 4

Armenien

Granatapfelwein: armenischer Obstwein

Halbsüß, rubinrot und nach den meisten Gesetzen der Welt eigentlich gar kein Wein: Granatapfelwein wird in Armenien aus Granatapfelsaft statt aus Trauben vergoren und kostet im Supermarkt einen Bruchteil der Traubenweine im selben Regal. Was nran gini bedeutet, warum die Tradition jünger ist, als die Reiseführer behaupten, wer ihn außer Armenien noch macht und wie eine Flasche der Marke Ijevan schmeckt.

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Restaurant Lavash: armenische Küche in Eriwan mit eigener Farm

Das Restaurant Lavash im Zentrum von Eriwan serviert armenische Klassiker modern und bezieht die meisten Zutaten von den eigenen Farmen der Gruppe Yeremyan Projects. Im Untergeschoss backt es Lavash-Brot im Lehmofen Tonir, zum Frühstück gibt es ein Glas frische Milch, und auf der Karte steht von den Khorovats-Rippchen bis zur Suppe Nraneh fast die ganze armenische Küche. Ich bin in Eriwan nirgends so oft eingekehrt.

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Tavern Yerevan: armenische Küche mit Musik und Kulturprogramm

Tavern Yerevan ist eine Eriwaner Restaurantkette, die zur armenischen Küche ein Abendprogramm serviert: Volkslieder mit Duduk, am Hrasdan sogar eine mehrstündige Show mit Feuer. Drei Filialen, eine Gebühr für den Blick auf die Bühne und ein Cocktail unter einer Rauchglocke.

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Markthalle GUM: der überdachte Markt in Eriwan mit sowjetischem Namen

Die Markthalle GUM in Eriwan trägt den Namen des sowjetischen Kaufhauses, das an ihrer Stelle stand, und führt ein Sortiment, in dem die ganze armenische Küche steckt: getrocknete Aprikosen, Sujukh aus Walnüssen, Zöpfe aus wildem Sauerampfer und Käse, der im Tongefäß eingegraben reift. Ich bin bei 37 Grad durch die Halle gelaufen, habe jede Kostprobe abgelehnt und bin ohne Einkauf wieder raus - dafür mit einer Liste für das nächste Mal.

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Was aus Armenien mitbringen?

Armenien gehört zu den kulinarisch reichsten Ländern, die ich bereist habe, und kulinarische Mitbringsel findet man dort in Hülle und Fülle. Mitgebracht habe ich eine Geschenkpackung Brandy Ararat, getrocknete Aprikosen und Pfirsiche, den süßen Sujukh aus Walnüssen und Lavash mit Holzkohle. Für die lange Heimreise haben sich der Zupfkäse Chechil und Salamisticks bewährt.