Süßigkeiten | Seite 11 von 11
Churros: spanisches Frittiergebäck zu heißer Schokolade
Churros sind lange, gerillte Stangen aus einem Brandteig, für den es nur Mehl, Wasser und Salz braucht, direkt ins heiße Öl gespritzt und in dicke heiße Schokolade getunkt. In Spanien gehören sie zum Frühstück und zum Morgen nach einer langen Nacht, nicht zum Dessert. Der Artikel erklärt die Herkunft des Namens, regionale Varianten wie Porras und Tejeringos, die Verwandten in Portugal und Lateinamerika und die belegte Geschichte seit den Madrider Churrerías des 19. Jahrhunderts.
La Pecera: japanisches Taiyaki mit Eis in Madrid
Die Eisdiele La Pecera im Madrider Viertel Malasaña füllt Softeis in frisch gebackene Taiyaki-Tüten - japanisches Gebäck in Fischform. Mit der spanischen Küche hat es nichts zu tun, nach Madrid schwamm es auf Umwegen über New York und Instagram. Woher der süße Fisch stammt, warum sein Name mit Glück zu tun hat und wie eine warme Tüte mit eiskaltem Eis schmeckt.
Macarons de Saint-Émilion: Klostermakronen ohne Füllung
Im Winzerdorf Saint-Émilion backt man eine Makrone ohne Creme, ohne Farbstoff und ohne zweite Hälfte - nur grob gemahlene Mandeln, Eiweiß und Zucker. Das Rezept hütet angeblich seit 1620 ein Ursulinenkloster, auch wenn das heute eher die Schachtel belegt als eine Akte. Wie schmeckt die Urform des berühmten französischen Gebäcks und warum bekommst du es außerhalb von Bordeaux nicht?
Canelé: das Gebäck aus Bordeaux mit Karamellkruste
Canelé ist ein kleines geriffeltes Törtchen aus Bordeaux, das so lange in der Kupferform backt, bis die Kruste fast schwarz ist und der Kern wie Pudding schmeckt. Den Namen hat es von den Kanneluren antiker Säulen, den Ursprung in einer Legende über Nonnen und in einer Zunft, der man Milch und Zucker verbot.