Was isst man auf Mauritius? Typische mauritische Gerichte und Spezialitäten | Seite 4 von 5
Rhumerie de Chamarel: Führung und Verkostung in der Rumdestillerie auf Mauritius
Die Rhumerie de Chamarel ist eine familiengeführte Destillerie in den Bergen im Südwesten von Mauritius, die ihren Rum ausschließlich aus dem frischen Saft des eigenen Zuckerrohrs brennt. Besucher bekommen die gesamte Produktion zu sehen, von der Presse über die kupfernen Brennblasen bis zu den Fässern, und am Ende der Führung steht die Verkostung. Der Artikel erklärt, nach wem Chamarel benannt ist, warum die Destillerie so jung ist und wie Führung und Verkostung ablaufen.
Canne à Sucre: mauritisches Familienfestmahl in Flic en Flac
Canne à Sucre Chez May ist ein kleines Familienrestaurant in Flic en Flac auf Mauritius, in dem die Besitzerin bei sich zu Hause ein einziges Menü kocht. Das Festmahl beginnt mit Calamari, geht weiter mit Hähnchen-Curry und elf Schüsseln mit Beilagen und endet mit gegrillter Banane in Rum, Ti Punch und hausgemachtem Ananasrum. Reserviert wird über WhatsApp, mehrere Tage im Voraus.
Zuckerrohrsaft: das frische Getränk aus den mauritischen Markthallen
Zuckerrohr bedeckt den größten Teil des Ackerlands von Mauritius, und der frisch gepresste Saft gehört zu den Markthallen wie die Gewürze. Ein Becher ju kann mit Eis überrascht dich dann damit, wie wenig süß er schmeckt - und wie schnell er weg ist. Ich habe ihn in der Zentralmarkthalle in Port Louis getrunken und erzähle dir, was dieses Gras mit dem Rum und mit dem Strom aus den Steckdosen der Insel zu tun hat.
Alouda: mauritisches Milchgetränk mit Basilikumsamen
Alouda ist ein dickflüssiges mauritisches Getränk aus Milch, Sirup, Basilikumsamen und geriebenem Agar-Gelee, meist mit einer Kugel Eis. Sie ist die Tochter der indischen Falooda, die auf dem Weg über den Ozean die Nudeln und einen Buchstaben ihres Namens verloren hat. Getrunken habe ich sie an der Quelle - am Stand Alouda Pillay in der Zentralmarkthalle in Port Louis, wo sie seit den dreißiger Jahren verkauft wird.
Zentralmarkthalle in Port Louis: der Basar der Hauptstadt von Mauritius
Die überdachte Markthalle im Zentrum von Port Louis verkauft seit 1845 Obst, Gemüse, Gewürze und Fisch - die verzierten gusseisernen Tore kamen damals per Schiff aus Glasgow. Die Haupthalle duftet nach Kräutern und Masala, die Nebenhallen gehören Fleisch und Fisch, und in einem eigenen Gebäude mit kleinen Bistros wird Alouda ausgeschenkt. Am vollsten ist es samstags; gehandelt wird nur oben bei den Souvenirs.
Markthalle im Bahnhof Victoria: Street Food im neuen Terminal von Port Louis
Die Markthalle im Bahnhof Victoria liegt im Victoria Urban Terminal, dem Verkehrsknoten im Zentrum von Port Louis, von dem aus die Busse in den Süden und Westen von Mauritius fahren und der Metro Express nach Quatre Bornes und Curepipe. Unter einem Dach mit dem Bahnhof gibt es Obststände, Verkaufsfenster mit Dholl puri, Roti und Gâteaux piments für unterwegs und einen Supermarkt.
Satini pomme d'amour: mauritisches Tomaten-Chutney
In Frankreich ist pomme d'amour ein kandierter Apfel vom Jahrmarkt, auf Mauritius ist damit die Tomate gemeint. Satini pomme d'amour ist ein fein geschnittenes rohes Chutney aus Tomaten, Zwiebel, Koriander und Chili, das auf der Insel zu fast jedem Gericht auf den Tisch kommt - von Roti bis Briani. In seinem Namen treffen sich das alte Französisch und ein indisches Wort, das um die ganze Welt gegangen ist.
Rasgulla: frittierte Milchbällchen in Sirup
Auf Mauritius wird die Rasgulla aus Milchpulver frittiert und erst danach in Kardamomsirup gebadet - in Indien würde man so eine Kugel Gulab jamun nennen. Ich schreibe über die Süßigkeit, die zum indo-mauritischen Diwali gehört und darüber, wie ein Hoteldessert meine Meinung über frittierten Teig in Sirup verändert hat.
Mine frit: gebratene Nudeln aus Mauritius
Die Mine frit sind dünne Weizennudeln, im Wok mit Fleisch, Gemüse und Omelettstreifen gebraten, abgeschmeckt mit Soja- und Austernsauce. Nach Mauritius brachten sie chinesische Einwanderer, und die Insel hat daraus ihr Alltagsgericht schlechthin gemacht: Es gibt sie an Imbissständen, in Strandbistros und in Restaurants. Das benachbarte La Réunion kennt dasselbe unter dem Namen Sauté de mines.
Nam Wah Snack: chinesisch-mauritisches Bistro in Flic en Flac
Nam Wah Snack ist ein kleines chinesisch-mauritisches Bistro an der Küstenstraße in Flic en Flac: eine Theke, ein Wok und ein paar Tische unter Ventilatoren. Gebratene und gekochte Nudeln, gebratener Reis und Bol renversé werden hier erst nach der Bestellung zubereitet, die Wontons schwimmen in klarer Hühnerbrühe, und die frittierten Häppchen sind nach zwei Uhr meist vergriffen. Bezahlt wird nur bar.