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Was isst man auf Mauritius? Typische mauritische Gerichte und Spezialitäten | Seite 2 von 5

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Tekwa: süße mauritische Teigtasche mit gelben Spalterbsen

Tekwa ist eine mauritische frittierte Teigtasche aus dünnem Teig, gefüllt mit einer süßen Masse aus gemahlenen gelben Spalterbsen, Zucker und Fenchel, oft auch mit Kokos. Den Namen brachten im 19. Jahrhundert indische Arbeiter aus Bihar mit, die Füllung dagegen ist eine Erfindung der Insel. Verkauft wird sie warm in der Tüte auf den Märkten, gegessen wird sie aus der Hand, meist als Snack zum Nachmittagstee.

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Gâteaux piment: das frittierte Bällchen aus gelben Spalterbsen von Mauritius

Das frittierte Bällchen aus zerstoßenen gelben Spalterbsen, Chili und Curryblättern ist das am weitesten verbreitete Street Food auf Mauritius. Auf Französisch ist es nach einem Kuchen benannt, auf der Nachbarinsel Réunion nach einem Bonbon - und die Wahrheit sagt keiner der beiden Namen. Auf die Insel brachten es im 19. Jahrhundert indische Arbeiter, gegessen wird es zu jeder Tageszeit, am besten heiß und gern auch ins Baguette mit Butter gedrückt.

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Chana puri: mauritisches Bällchen mit gelber Erbsenfüllung

Das kleine frittierte Hefeteigbällchen mit einer Füllung aus würzigen gelben Spalterbsen gehört zu den beliebtesten Straßensnacks auf Mauritius. Seinen Namen hat es aus Indien mitgebracht, wo dieser allerdings ein ganz anderes Gericht bezeichnet - einen Fladen mit Kichererbsencurry daneben. Auf der Insel wird Chana puri stückweise in Papier verkauft, gegessen werden die Bällchen heiß und am besten mit Chilipaste bestrichen.

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Markthalle von Curepipe: Street Food mitten auf Mauritius

Die Markthalle von Curepipe ist eine überdachte, täglich geöffnete Halle in der zweitgrößten Stadt von Mauritius, die mitten auf der Insel auf über 550 Metern liegt. Drinnen werden Obst und Gemüse aus dem Inselinneren verkauft, vor der Halle stehen Stände mit Farata, Dholl puri und anderem mauritischem Street Food. Touristen kommen kaum her, die Preise sind die der Einheimischen, und der Busbahnhof neben der Markthalle ist nach Jan Palach benannt.

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Markt von Quatre Bornes: Kleidermarkt und Street Food auf Mauritius

Der Markt von Quatre Bornes ist ein Stadtmarkt auf dem Hochplateau von Mauritius: mittwochs und samstags eine Lebensmittelhalle, donnerstags und sonntags der bekannteste Kleidermarkt der Insel und die ganze Woche über ein Food Court mit kleinen Bistros und Ständen, die Dholl puri, Gâteaux piment oder Tekwa. Auf den Markt kommen die Einheimischen aus der Umgebung, Touristen sind selten und das Essen ist billig.

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Haleem: sämige Suppe aus Weizen, Hülsenfrüchten und Fleisch

Haleem ist eine sämige Suppe aus Weizenschrot, Hülsenfrüchten und Fleisch, die so lange kochen, bis sie zu einem glatten Brei verschmelzen. Der Name bedeutet auf Arabisch geduldig, und der Weg des Gerichts führte vom Jemen über Hyderabad zu den Muslimen auf Mauritius. Wie man Haleem isst, was obendrauf kommt und was die Schüssel in einem Bistro in Pamplemousses gekostet hat, das nur drei Gerichte auf der Karte führt.

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Briani: das mauritische Biryani mit Hähnchen und Kartoffel

Briani ist die mauritische Variante des Biryani: Basmatireis mit Gewürzen und Safran, dazwischen Schichten aus in Joghurt mariniertem Hähnchen und Kartoffeln, im geschlossenen Topf gegart. Auf die Insel gebracht haben es indische Vertragsarbeiter nach 1834, am gründlichsten hat es die muslimische Gemeinschaft übernommen, und heute steht es in jedem Bistro auf der Karte - mit Chutney und eingelegtem Gemüse Achard.

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L'Aventure du Sucre: Zucker- und Rummuseum in Pamplemousses

L'Aventure du Sucre ist ein Zuckermuseum in der ehemaligen Zuckerfabrik Beau Plan in Pamplemousses im Norden von Mauritius. In der originalen Fabrikhalle stehen Mühlen und eine Dampfmaschine, die Ausstellung erzählt die Geschichte des Zuckerrohrs auf der Insel seit 1639, und der Rundgang endet mit einer Verkostung von zwölf unraffinierten Zuckersorten und Rum New Grove aus Melasse.

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Mauritisches Bier: das Lagerbier Phoenix und zwei Craft-Brauereien

Mauritius hat ein Bier, das hier seit 1963 gebraut wird und seinen Namen wohl einem Vorort verdankt, und eine Handvoll jüngerer dazu, darunter zwei Craft-Brauereien: das Lagerbier Phoenix, die stärkeren Blue Marlin und Spéciale, das Weizenbier Manawa, den Fuchs Thirsty Fox und einen fliegenden Dodo. Woher Phoenix kommt, warum das Bier von Réunion nach einem mauritischen Vogel benannt ist und was auf der Insel eine Flasche samt Pfand kostet.

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Boulettes: gedämpfte Klößchen aus Mauritius

Boulettes sind kleine Klößchen aus Fisch, Fleisch, Garnelen oder geriebener Chayote, im Dampf gegart und stückweise aus Töpfen vor den Bistros auf ganz Mauritius verkauft. Der Name ist französisch, der Ursprung liegt bei den Hakka, und die typischste Variante, Niouk yen, würde in China niemand erkennen. Gegessen werden sie zu Nudeln, mit klarer Brühe übergossen oder trocken mit Chilipaste und Frühlingszwiebeln.