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Was isst man rund um die Welt? | Seite 25 von 70

Iran

Pashmak: iranische Zuckerwatte

Pashmak ist eine traditionelle iranische Süßigkeit mit luftiger, faseriger Struktur, die an Zuckerwatte erinnert. Auf Persisch bedeutet der Name "kleine Wolle". Die feinen Zuckerfäden entstehen in einem aufwendigen Verfahren, bei dem ein Zuckersirup mit Mehl und Sesamöl immer wieder gezogen und in die Länge gedehnt wird. Pashmak stammt aus der Stadt Yazd, die für ihre Süßwaren bekannt ist.

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Habeh anab: iranische Jujubenwürfel

Habeh anab sind iranische Jujubenwürfel, eine traditionelle Süßigkeit aus den Früchten der Jujube. Die kleinen Würfel entstehen, indem das Fruchtfleisch gepresst und getrocknet wird - daher der natürlich süße Geschmack, der an Datteln erinnert. Im Iran isst man sie pur oder gibt sie in Tee und Desserts.

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Gaz: iranische Süßigkeit aus Pistazien und Eiweiß

Der Gaz ist eine traditionelle iranische Süßigkeit, die an Nougat erinnert. Er wird aus Eiweiß und dem natürlich süßen Saft Manna hergestellt, dazu kommen Pistazien oder Mandeln. Er stammt aus der Stadt Isfahan, wo er seit der Zeit der Safawiden hergestellt wird. Ursprünglich war er eine Delikatesse für den Adel. Heute ist der Gaz ein Symbol der Isfahaner Konditorkunst und ein beliebtes Mitbringsel.

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Nabat: traditioneller iranischer Kandiszucker

Nabat ist traditioneller iranischer Kandiszucker - große, durchsichtige oder leicht gelbliche Kristalle, oft an einem Stäbchen. Vor allem süßt man damit Tee. Beliebt ist er nicht nur im Iran, sondern auch in anderen Ländern des Nahen Ostens und in Südasien.

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Safran: das teuerste Gewürz der Welt

Safran, das teuerste Gewürz der Welt, besteht aus den Narben des Safrankrokus (Crocus sativus). Für ein einziges Kilogramm sind bis zu 200.000 Blüten nötig. Die mühsame Ernte von Hand und die besonderen Anbaubedingungen machen ihn zu einer seltenen Ware. Größter Produzent ist der Iran, sein Safran macht 90 % der Weltproduktion aus. Angebaut wird er dort schon seit mehr als 3000 Jahren.

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Pistazien: eine weltweit geliebte Delikatesse

Pistazien gehören zu den beliebtesten Delikatessen der Welt. Botanisch sind es die Samen der Echten Pistazie. Schon im alten Persien waren Pistazien eine geschätzte Köstlichkeit. Bis heute dominiert der Iran die Weltproduktion, gefolgt von den USA, der Türkei und China. Iranische Pistazien überzeugen mit Qualität, Geschmack und sattem Grün. Premiumsorten wie Akhbari oder Kalleh ghouchi sind bei Gourmets in aller Welt begehrt.

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Haji badam: traditionelle iranische Süßigkeit aus Mandeln

Haji badam ist eine traditionelle iranische Süßigkeit aus Mandeln. Sie stammt aus der historischen Stadt Yazd, die für ihre Desserts und Süßwaren berühmt ist. Die kleine, runde Köstlichkeit ist goldgelb und knusprig und wird aus gemahlenen Mandeln, Zucker, Eigelb, Safran und Kardamom gemacht.

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Zamzam: die iranische Alternative zu Coca-Cola

Zamzam ist ein berühmter iranischer Hersteller von Erfrischungsgetränken, der den Iranern seit 1954 eine heimische Alternative zu den globalen Marken Coca-Cola und Pepsi bietet. Im Angebot stehen Zamzam Cola, Cola Zero, Orange, Limonade und dazu Energydrinks und Doogh. Dank der lokalen Herkunft, des günstigen Preises und der breiten Verfügbarkeit gehört Zamzam zu den beliebtesten Marken im Iran.

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Iranisches alkoholfreies Bier

Im Iran ist der Alkoholkonsum wegen islamischer Vorschriften streng verboten, und so hat sich dort ein eigener Markt für alkoholfreies Bier entwickelt. Zu den beliebtesten einheimischen Marken gehören Hey Day und Istak, die als Pionier des alkoholfreien Bieres im Iran gilt. Iranische Alkoholfreie schmecken süßlich und erinnern an einfache europäische alkoholfreie Biere. Zu haben sind sie in Supermärkten, Restaurants und an Straßenständen, und das zu einem sehr erschwinglichen Preis.

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Lavashak: traditionelle Leckerei aus getrocknetem Obst

Lavashak ist eine dünne Platte aus getrocknetem Fruchtpüree mit ausgeprägt süßsaurem Geschmack und leicht zäher Konsistenz. Hergestellt wird es aus verschiedenen Obstsorten, die zu Püree eingekocht, passiert und getrocknet werden. Diese Art, Obst zu verarbeiten, hat im Iran eine lange Geschichte - sie war eine praktische Methode, die Früchte der Saison haltbar zu machen. Ähnliches findest du aber zum Beispiel auch in Georgien oder in der Türkei.