Was isst man rund um die Welt? | Seite 27 von 70
Kantine Jídlovice: günstiges und richtig gutes Mittagessen in Prag
Das Jídlovice ist eine beliebte Kette Prager Kantinen. Sie richtet sich vor allem an Büroangestellte; zwei Filialen findest du in Dejvice, eine in Karlín. Auf der Karte stehen tschechische Klassiker neben Gerichten aus aller Welt. Das Essen schmeckt nicht nur gut, es ist auch hübsch angerichtet, die Räume sind modern und der Service ist sehr schnell und effizient. Trotz gelegentlicher Schlangen und lauter Atmosphäre ist das Jídlovice für mich derzeit das beste Selbstbedienungsrestaurant in Prag.
Restaurant Mlýnec, Prag (4): Mittagessen mit Blick auf die Karlsbrücke
Ein atemberaubender Blick auf die Karlsbrücke und großartige internationale Gerichte - das ist für mich das Restaurant Mlýnec. Auf der Karte stehen Gerichte der modernen tschechischen und der internationalen Küche, mit Schwerpunkt auf saisonalen und regionalen Zutaten. Das Mittagsmenü, wegen dem ich diesmal gekommen bin, wechselt jede Woche. Für mich ist das Mlýnec die ideale Wahl, wenn es ums Essen im historischen Zentrum von Prag geht.
Kafteji: fein gehacktes frittiertes Gemüse mit Ei und Harissa
Kafteji ist ein traditionelles tunesisches Gericht aus frittiertem, fein gehacktem Gemüse mit Ei, gewürzt mit Harissa, Kreuzkümmel und Petersilie. Der Name bedeutet "geschnitten" und beschreibt damit genau die Zubereitung - das Gemüse wird nach dem Frittieren mit speziellen Messern zu einer feinen Masse gehackt. Serviert wird es oft mit Khobz oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch. Kafteji gehört zu den beliebtesten Gerichten Tunesiens.
Brik: die frittierte Teigtasche aus Tunesien
Brik, ein Klassiker des tunesischen Street Food, ist eine knusprige frittierte Teigtasche aus hauchdünnem Teig, gefüllt mit Thunfisch, Kartoffeln, Petersilie und einem rohen Ei. Die Zubereitung verlangt Geschick, der Teig reißt leicht. Ein richtig frittierter Brik hat eine knusprige Kruste, das Eigelb bleibt innen aber flüssig.
Bambalouni: typisches frittiertes Dessert aus Tunesien
Bambalouni, eine Spezialität aus Sidi Bou Said, ist ein frittiertes Dessert, das an einen Krapfen erinnert. In Tunesien ist es beliebtes Street Food. Bambalouni werden heiß und in Zucker gewälzt serviert.
Chorba: typische tunesische Tomatensuppe
Chorba ist eine dicke Tomatensuppe, die in Nordafrika beliebt ist, vor allem in Tunesien, Algerien und Libyen. Die Basis bilden Brühe und Tomaten, dazu kommen Gemüse, Hülsenfrüchte (etwa Kichererbsen oder Linsen) und manchmal auch Fleisch. Gewürzt wird die Chorba kräftig. Im Ramadan gehört die Suppe im gesamten Maghreb zu den beliebtesten Gerichten.
Thé aux pignons: tunesischer Tee mit Pinienkernen
Thé aux pignons ist ein meist mit Minze zubereiteter tunesischer Tee, der im Glas mit einer Schicht Pinienkerne serviert wird. Süßen, gekochten Tee kennt der ganze Maghreb, erst die Pinienkerne im Glas machen daraus aber eine tunesische Spezialität. In tunesischen Cafés fragt die Bedienung eigens nach den Kernen, und auf Hochzeiten wird der Tee nach dem Festessen zum Gebäck gereicht.
Ojja: die scharfe tunesische Tomatenpfanne
Ojja ist ein tunesisches Gericht aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Eiern, das durch die scharfe Harissa seinen Charakter bekommt. Dazu kommen oft noch Merguez, Meeresfrüchte oder Hackbällchen. Die Zubereitung ist einfach, das Ergebnis fantastisch. Serviert wird Ojja mit frischem Brot.
Madfouna: Hackbällchen unter Mangoldsoße
Madfouna ist ein traditionelles tunesisches Gericht mit Wurzeln in der jüdischen Küche. Der Name spielt auf die langsame Zubereitung an: Das Rindfleisch gart unter einer Schicht Mangold. Dieses lange Schmoren verleiht dem Gericht einen intensiven, konzentrierten Geschmack. Die Hackbällchen aus Rinderhack mit Minze kommen zusammen mit weißen Bohnen erst zum Schluss dazu. Madfouna gehört zu den authentischsten Gerichten der tunesischen Küche.
Lablabi: traditionelles tunesisches Gericht aus Kichererbsen und altbackenem Brot
Lablabi ist ein traditionelles tunesisches Gericht aus Kichererbsen und altbackenem Brot, das ursprünglich vor allem bei Menschen beliebt war, die körperlich hart arbeiteten. Heute wird es in allen Gesellschaftsschichten gegessen. Serviert wird es in Keramikschalen. Typischerweise besteht es aus Brotstücken, die sich mit der aromatischen Kichererbsenbrühe vollsaugen, dazu Harissa, Olivenöl, Knoblauch und ein weich gekochtes Ei.