Was isst man rund um die Welt? | Seite 32 von 70
Automat Matuška: perfektes Craft-Bier in Prag-Dejvice
Automat Matuška hat 2019 in Prag-Dejvice aufgemacht und schenkt kompromisslos gutes Bier aus der eigenen Mikrobrauerei aus, dazu gibt es Gerichte im Stil des amerikanischen BBQ. Im Haus steht sogar eine eigene Nanobrauerei, in der du dir selbst ein Bier brauen kannst.
Bistro Roesel - beer & food: der Bier-Geheimtipp an der Karlsbrücke
Das Bistro Roesel - beer & food ist ein Geheimtipp mitten in Prag, nur ein paar Schritte von den großen Touristenmagneten entfernt. Die Gewölbedecken und die Sechseckfliesen schaffen eine ganz eigene Atmosphäre, die dich gleich beim Eintreten in ihren Bann zieht. Freundliche Bedienung und erstklassiges Bier aus tschechischen Craft-Brauereien zu sehr fairen Preisen sind weitere Gründe, warum sich ein Besuch lohnt.
Na břehu Rhôny: eine Weinbar-Kette mit BIB-Selbstbedienung
Na břehu Rhôny ist eine Kette von Weinbars, die sich auf Weine aus dem Rhônetal in Frankreich spezialisiert hat. Der große Unterschied zu anderen Weinbars ist die Selbstbedienung: Rund zwei Dutzend verschiedene Weine zapfen sich die Gäste direkt aus Bag-in-Boxes und schreiben selbst auf, was sie getrunken haben. Dazu gibt es Flaschenweine und französische Delikatessen.
Gault & Millau: der französische Restaurantführer
Gault & Millau ist ein französischer Restaurantführer, der Restaurants mit Punkten und Hauben bewertet - die volle Punktzahl zwanzig vergibt er aus Prinzip an niemanden. Gegründet haben ihn zwei Journalisten als freches Gegengewicht zum Michelin, und sie waren es auch, die der Nouvelle Cuisine ihren Namen gaben. Hauben verteilt der Guide heute in 15 Ländern, als Nächstes ist Tschechien an der Reihe.
Pierogi: polnische gefüllte Teigtaschen
Die Pierogi, traditionelle polnische Teigtaschen aus ungesäuertem Teig mit den unterschiedlichsten Füllungen, gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Gerichten der polnischen Küche. Die Bandbreite der Varianten ist enorm - von den klassischen Pierogi ruskie mit Kartoffeln und Quark bis zu den süßen mit Obst. Jede Region Polens hat ihre eigene Version. Auf Festen und Festivals dürfen Pierogi nicht fehlen, und es gibt sogar eigene Lokale für sie, die "pierogarnie". Sie sind so populär, dass sie sogar in polnischen Sprichwörtern und Redewendungen auftauchen.
Bób: die polnische Spezialität für den Sommer
Der Bób (Ackerbohne oder Saubohne) ist in der polnischen Küche eine beliebte Hülsenfrucht mit langer Tradition. Frisch geerntet schmeckt er am besten, zu haben ist er von Juni bis August. Beliebt ist er nicht nur in Polen, sondern auch in anderen Küchen, vor allem rund ums Mittelmeer und im Nahen Osten.
Pączki: die typischen polnischen Krapfen
Die polnischen Krapfen "Pączki" sind in Polen ein außerordentlich beliebtes Gebäck. Meist rund, manchmal länglich und immer randvoll gefüllt. Probieren kannst du Rosenkonfitüre, Pflaumenmus oder Vanillecreme, insgesamt gibt es Dutzende Sorten. Sie sind zwar teurer als die tschechischen Krapfen, aber ihre Größe, ihr Geschmack und die großzügige Füllung machen sie zu einer unwiderstehlichen Leckerei.
Rogal świętomarciński: das Martinshörnchen
Das Martinshörnchen, ein süßes Gebäck mit Mohnfüllung, gehört untrennbar zu Posen und zu den Feierlichkeiten rund um den Martinstag. Es ist so beliebt geworden, dass es heute das ganze Jahr über zu haben ist und zu einem der Aushängeschilder der Posener Küche wurde. Der Name des Gebäcks ist durch ein lokales Zertifikat und seit 2008 auch als geschützte geografische Angabe der EU geschützt.
Kotlet schabowy: das polnische Schweineschnitzel
Der Kotlet schabowy ist ein polnisches Schnitzel aus dem Schweinekarree, paniert in Mehl, Ei und Semmelbröseln. Er ist ein enger Verwandter des Wiener Schnitzels, hat in Polen aber einen eigenen Namen und einen eigenen Teller bekommen: Kartoffeln mit Dill und Sauerkraut mit Mehlschwitze. Das älteste Rezept erschien schon im 19. Jahrhundert in einem Kochbuch; zum Alltagsklassiker wurde er aber erst in den Kantinen des Nachkriegspolens.
Szare kluchy: graue Kartoffelklöße aus Großpolen
Szare kluchy sind graue großpolnische Kartoffelklöße: Rohe Kartoffeln werden gerieben, in einem Küchentuch ausgedrückt, und der Teig mit etwas Mehl wandert löffelweise ins kochende Wasser. Gerade die rohen Kartoffeln, die an der Luft dunkel werden, geben den Klößen ihre Farbe und ihren Namen. Dazu gibt es Grieben und angebratenes Sauerkraut; in anderen Ecken Polens verbergen sich unter demselben Namen allerdings ganz andere Gerichte.