Süßigkeiten | Seite 2 von 11
Haxhimakulle: traditionelle albanische Süßigkeit aus der Stadt Shkodër
Haxhimakulle ist eine traditionelle albanische Süßigkeit. Es ist ein runder oder länglicher Biskuit, der in süßem Sirup getränkt wird. Haxhimakulle wird mit der Stadt Shkodër in Verbindung gebracht.
Saç arası: gebratene Nussschnecke aus der Türkei
Saç arası ist ein traditionelles türkisches Dessert aus der Stadt Konya, das aus hauchdünnem Teig, Sahnecreme und Nüssen besteht. Nach dem Backen wird die süße Spirale mit Zuckersirup übergossen. Serviert wird sie immer frisch und heiß.
Sütlaç: türkischer Milchreis
Sütlaç ist ein traditionelles türkisches Dessert, ein feiner, cremiger Milchreis. Die bekannteste Version heißt Fırın sütlaç: Sie wird nach dem Kochen in Tonschalen noch im Ofen überbacken und kommt darin auch auf den Tisch. So bekommt sie an der Oberfläche die typische dunkle Haut mit schwarzen Blasen. Der Name bedeutet wörtlich "Milchspeise". Die Einheimischen essen es gern als leichten Abschluss, der den Magen nach scharfen Fleischgerichten beruhigt.
Zerde: türkischer Reispudding mit Safran
Zerde ist ein traditioneller türkischer Reispudding mit Safran. Seine Ursprünge reichen bis ins Osmanische Reich zurück. Der Name stammt vom persischen Wort "zard" für gelb. Anders als der sehr ähnliche iranische Nachtisch Sholeh zard ist Zerde deutlich flüssiger.
Lokum: die türkische Gelee-Süßigkeit
Das Lokum ist eine türkische Gelee-Süßigkeit. Es sind kleine, elastische Würfel, gewälzt in feinem Zucker oder in Stärke. Die moderne Rezeptur entstand Ende des 18. Jahrhunderts in Istanbul, als die Zuckerbäcker anfingen, raffinierten Zucker und Maisstärke zu verwenden. Dadurch bekam die Süßigkeit ihre typische samtige Konsistenz. Die Luxusvarianten stecken voller gerösteter Pistazien und Nüsse.
Tulumba: frittierter Brandteig in Zuckersirup
Die Tulumba ist ein süßes Dessert aus frittiertem Brandteig, der in kalten Zuckersirup getaucht wird. Optisch erinnert sie an kleine goldene Röllchen mit Rillen, ähnlich wie spanische Churros. Die Süßigkeit stammt aus dem Osmanischen Reich und ist heute in der Türkei, auf dem Balkan und im Nahen Osten beliebt.
Katmer: türkisches Dessert aus Pistazien und Kaymak
Der Katmer ist ein traditionelles türkisches Dessert aus dünnem Teig, Pistazien und dicker Kaymak-Sahne. Anders als die Baklava wird diese süße Köstlichkeit immer frisch zubereitet. Auf den Tisch kommt er sofort nach dem Backen, in kleinere Stücke geschnitten. Gegen die intensive Süße gibt es oft ein Glas kalte Milch oder starken Tee dazu.
Konya höşmerim: Dessert aus Kaymak und geröstetem Mehl
Konya höşmerim ist ein gehaltvolles, cremiges Dessert aus Zentralanatolien. Anders als die körnige Käseversion, die man im Rest der Türkei kennt, hat diese Variante eine glatte Konsistenz und einen dunkleren, karamellfarbenen Ton. Seinen besonderen Geschmack verdankt es dem Mehl, das in zerlassenem Kaymak und Butter gründlich geröstet wird. Am besten schmeckt es noch warm, traditionell mit gehackten Pistazien oder Walnüssen bestreut.
Kavala kurabiyesi: traditionelles türkisches Mandelgebäck aus Kavala
Das Kavala kurabiyesi ist ein traditionelles türkisches Mandelgebäck aus der Stadt Kavala, die heute im Norden Griechenlands liegt. Zubereitet wird es aus Mehl, Butter, Mandeln, Puderzucker und Vanillezucker; die typische Form ist der Halbmond. Nach dem Backen wälzt man das noch warme Gebäck in Puderzucker. Zu Kaffee oder Tee passt es perfekt.
Acıbadem: typisches türkisches Mandelgebäck
Acıbadem ist ein typisches türkisches Mandelgebäck. Es stammt aus dem Osmanischen Reich, vermutlich aus der Gegend um Istanbul, und die ersten belegten Erwähnungen reichen ins 18. Jahrhundert zurück. Traditionell kommt Acıbadem zum türkischen Tee oder Kaffee auf den Tisch, probieren kannst du es in vielen türkischen Konditoreien und Bäckereien.