Süßigkeiten | Seite 4 von 11
Halva zard: süßer Safranbrei aus dem Iran
Halva zard ist ein traditioneller süßer Safranbrei aus dem Iran und eine Spezialität der Stadt Schiras und ihrer Umgebung. Die Nachspeise, deren Name übersetzt "gelbe Halva" bedeutet, besticht durch ihre goldene Farbe, ihre feine Konsistenz und den kräftigen Safranduft. Zubereitet wird sie aus Reismehl, Zucker, Wasser und Safran; das Ergebnis ist ein glatter, cremiger Brei, der oft mit Pistazien, Mandeln oder Zimt garniert wird.
Kolompeh: traditionelles iranisches Gebäck mit Dattelfüllung
Kolompeh ist eine traditionelle iranische Süßigkeit aus der Provinz Kerman. Es ist ein mürbes Gebäck mit einer Füllung aus feiner Dattelpaste. Meist ist es rund. Vor dem Backen prägt ein Stempel dekorative Muster in die Oberfläche und verteilt dabei die Füllung gleichmäßig. Im Iran isst man Kolompeh gern zum Tee oder Kaffee.
Nan panjereh: knusprige Köstlichkeit aus dem Iran
Nan panjereh, wörtlich "Fensterbrot", ist eine traditionelle iranische Nachspeise, die vor allem zu festlichen Anlässen zubereitet wird. Sein charakteristisches Aussehen mit den dekorativen Mustern, die an kleine Fenster erinnern, entsteht durch eine spezielle Metallform, in der es frittiert wird. Solche Metallformen werden oft als Familienschatz weitergegeben.
Sohan: traditionelles iranisches Karamell
Sohan ist eine traditionelle iranische Süßigkeit auf Karamellbasis. Er stammt aus der Stadt Ghom. Der Sohan ist knusprig und schmeckt intensiv nach Safran, Pistazien und Kardamom. Verkauft wird er traditionell in verzierten Dosen - genau das macht ihn zum perfekten kulinarischen Mitbringsel.
Nan-e ghandi: süßes persisches Brot
Nan-e ghandi, bekannt als süßes persisches Brot, ist ein traditionelles iranisches Gebäck mit feiner, luftiger Krume und süßem Geschmack. Der Name kommt von den persischen Wörtern "nan" (Brot) und "ghand" (Zucker) und verrät damit schon das Wichtigste. Nan-e ghandi steht für Gastfreundschaft und kommt bei Familienbesuchen und geselligen Treffen zum Tee oder Kaffee auf den Tisch.
Pashmak: iranische Zuckerwatte
Pashmak ist eine traditionelle iranische Süßigkeit mit luftiger, faseriger Struktur, die an Zuckerwatte erinnert. Auf Persisch bedeutet der Name "kleine Wolle". Die feinen Zuckerfäden entstehen in einem aufwendigen Verfahren, bei dem ein Zuckersirup mit Mehl und Sesamöl immer wieder gezogen und in die Länge gedehnt wird. Pashmak stammt aus der Stadt Yazd, die für ihre Süßwaren bekannt ist.
Habeh anab: iranische Jujubenwürfel
Habeh anab sind iranische Jujubenwürfel, eine traditionelle Süßigkeit aus den Früchten der Jujube. Die kleinen Würfel entstehen, indem das Fruchtfleisch gepresst und getrocknet wird - daher der natürlich süße Geschmack, der an Datteln erinnert. Im Iran isst man sie pur oder gibt sie in Tee und Desserts.
Gaz: iranische Süßigkeit aus Pistazien und Eiweiß
Der Gaz ist eine traditionelle iranische Süßigkeit, die an Nougat erinnert. Er wird aus Eiweiß und dem natürlich süßen Saft Manna hergestellt, dazu kommen Pistazien oder Mandeln. Er stammt aus der Stadt Isfahan, wo er seit der Zeit der Safawiden hergestellt wird. Ursprünglich war er eine Delikatesse für den Adel. Heute ist der Gaz ein Symbol der Isfahaner Konditorkunst und ein beliebtes Mitbringsel.
Nabat: traditioneller iranischer Kandiszucker
Nabat ist traditioneller iranischer Kandiszucker - große, durchsichtige oder leicht gelbliche Kristalle, oft an einem Stäbchen. Vor allem süßt man damit Tee. Beliebt ist er nicht nur im Iran, sondern auch in anderen Ländern des Nahen Ostens und in Südasien.
Haji badam: traditionelle iranische Süßigkeit aus Mandeln
Haji badam ist eine traditionelle iranische Süßigkeit aus Mandeln. Sie stammt aus der historischen Stadt Yazd, die für ihre Desserts und Süßwaren berühmt ist. Die kleine, runde Köstlichkeit ist goldgelb und knusprig und wird aus gemahlenen Mandeln, Zucker, Eigelb, Safran und Kardamom gemacht.