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Tipps für Essen auf Reisen | Seite 43 von 62

Mauritius

Markthalle von Curepipe: Street Food mitten auf Mauritius

Die Markthalle von Curepipe ist eine überdachte, täglich geöffnete Halle in der zweitgrößten Stadt von Mauritius, die mitten auf der Insel auf über 550 Metern liegt. Drinnen werden Obst und Gemüse aus dem Inselinneren verkauft, vor der Halle stehen Stände mit Farata, Dholl puri und anderem mauritischem Street Food. Touristen kommen kaum her, die Preise sind die der Einheimischen, und der Busbahnhof neben der Markthalle ist nach Jan Palach benannt.

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Markt von Quatre Bornes: Kleidermarkt und Street Food auf Mauritius

Der Markt von Quatre Bornes ist ein Stadtmarkt auf dem Hochplateau von Mauritius: mittwochs und samstags eine Lebensmittelhalle, donnerstags und sonntags der bekannteste Kleidermarkt der Insel und die ganze Woche über ein Food Court mit kleinen Bistros und Ständen, die Dholl puri, Gâteaux piment oder Tekwa. Auf den Markt kommen die Einheimischen aus der Umgebung, Touristen sind selten und das Essen ist billig.

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Haleem: sämige Suppe aus Weizen, Hülsenfrüchten und Fleisch

Haleem ist eine sämige Suppe aus Weizenschrot, Hülsenfrüchten und Fleisch, die so lange kochen, bis sie zu einem glatten Brei verschmelzen. Der Name bedeutet auf Arabisch geduldig, und der Weg des Gerichts führte vom Jemen über Hyderabad zu den Muslimen auf Mauritius. Wie man Haleem isst, was obendrauf kommt und was die Schüssel in einem Bistro in Pamplemousses gekostet hat, das nur drei Gerichte auf der Karte führt.

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Briani: das mauritische Biryani mit Hähnchen und Kartoffel

Briani ist die mauritische Variante des Biryani: Basmatireis mit Gewürzen und Safran, dazwischen Schichten aus in Joghurt mariniertem Hähnchen und Kartoffeln, im geschlossenen Topf gegart. Auf die Insel gebracht haben es indische Vertragsarbeiter nach 1834, am gründlichsten hat es die muslimische Gemeinschaft übernommen, und heute steht es in jedem Bistro auf der Karte - mit Chutney und eingelegtem Gemüse Achard.

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L'Aventure du Sucre: Zucker- und Rummuseum in Pamplemousses

L'Aventure du Sucre ist ein Zuckermuseum in der ehemaligen Zuckerfabrik Beau Plan in Pamplemousses im Norden von Mauritius. In der originalen Fabrikhalle stehen Mühlen und eine Dampfmaschine, die Ausstellung erzählt die Geschichte des Zuckerrohrs auf der Insel seit 1639, und der Rundgang endet mit einer Verkostung von zwölf unraffinierten Zuckersorten und Rum New Grove aus Melasse.

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Mauritisches Bier: das Lagerbier Phoenix und zwei Craft-Brauereien

Mauritius hat ein Bier, das hier seit 1963 gebraut wird und seinen Namen wohl einem Vorort verdankt, und eine Handvoll jüngerer dazu, darunter zwei Craft-Brauereien: das Lagerbier Phoenix, die stärkeren Blue Marlin und Spéciale, das Weizenbier Manawa, den Fuchs Thirsty Fox und einen fliegenden Dodo. Woher Phoenix kommt, warum das Bier von Réunion nach einem mauritischen Vogel benannt ist und was auf der Insel eine Flasche samt Pfand kostet.

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Boulettes: gedämpfte Klößchen aus Mauritius

Boulettes sind kleine Klößchen aus Fisch, Fleisch, Garnelen oder geriebener Chayote, im Dampf gegart und stückweise aus Töpfen vor den Bistros auf ganz Mauritius verkauft. Der Name ist französisch, der Ursprung liegt bei den Hakka, und die typischste Variante, Niouk yen, würde in China niemand erkennen. Gegessen werden sie zu Nudeln, mit klarer Brühe übergossen oder trocken mit Chilipaste und Frühlingszwiebeln.

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Kot Ti Baz: Omas Bistro mit Farata in Flic en Flac

Das winzige Bistro Kot Ti Baz an der Coastal Road in Flic en Flac hat eine Großmutter eröffnet, nachdem ihr Enkel ihr immer wieder gesagt hatte, er habe Hunger. Mit einem Kühlschrank und einem Gaskocher macht sie Farata, gebratene Nudeln und Curry, vor der Tür garen Boulettes im Dämpftopf. Auf Google Maps brauchst du das Lokal nicht zu suchen - erkennen kannst du es am Schild und am handgeschriebenen Menü.

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Dholl puri: mauritisches Fladenbrot mit gelber Erbsenfüllung

Dholl puri ist ein dünnes Fladenbrot mit einer Füllung aus gelbem Erbsenmus, das mit indischen Arbeitern nach 1834 nach Mauritius kam - trocken gebacken, obwohl sein Name auf frittiertes Gebäck verweist. Es wird stückweise in Papier verkauft, mit Bohnencurry, Rougaille und eingelegtem Gemüse. In Port Louis wird es am Straßenstand in zwanzig Sekunden zusammengestellt.

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Fruit confit: Ananas mit Chili und eingelegte Mango

Auf mauritischen Märkten wird Obst anders verkauft, als man es von zu Hause gewohnt ist: Frische Ananas bekommt Chili obendrauf, unreife Mango landet in einem Sud aus Essig mit Salz und Zucker. Die Spezialität heißt Fruit confit, auf Kreolisch konfi. Eine Tüte für ein paar Cent mischt man dir auf dem Markt in Port Louis und an den Stränden zusammen; praktisch dasselbe wird auch auf der Schwesterinsel Réunion verkauft.